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Unterhaltungselektro


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Hier gibt's Infos über das Zusammenspiel von
verschiedenen Geräten aus dem Bereich Unterhaltungselektro.





Die Verbindungsmöglichkeiten:                                                                               
Der Scartstecker
Scart:
Der Universalanschluss um sämtlichen analogen Signale von einem Gerät zum anderen und zurück zu übertragen. Z. B. Receiver zum Videorecorder (VHS oder DVD) und von dort zum Fernseher.

Mit entsprechenden Geräten ist es auch möglich, dass der Videorecorder automatisch so lange aufnimmt, wie der Receiver durch seinen eingebauten Timer eingeschaltet ist. So muss nur ein Gerät für die Timeraufnahme programmiert werden. Außerdem können Geräte mit 2 Scartanschlüssen die Signale auch durchschleifen wenn z. B. gerade live ferngesehen wird, ohne dass der Videorecorder aufnimmt oder wiedergibt.

Wenn das Kabel voll beschaltet ist, also jeder Anschluss übertragen wird, gibt es 21 Kontakte. (Außenrahmen leitet mit.)

Früher gab es bei sämtlichen Audiogeräten auch einen Universalstecker um jedes Gerät mit jedem zu Verbinden. In Stereo und in beide Richtungen. Dies war der 5-pol-DIN. Leider wird der seit vielen Jahren nicht mehr in den Geräten eingebaut. Möglicherweise aus Kopierschutz-Gründen.
5-Pol-DIN-Stecker

Cinch:

Ist für einzelne Signale. Audio links und rechts (jeweils ein Stecker), Video sowie digitales Audiosignal "S/P-DIF".
Bei der digitalen Übertragung genügt 1 Cinch-Stecker für links und rechts gemeinsam. So wie das Lichtleiterkabel mit dem "Tos-Link-Stecker". Die digitale Audioübertragung kann, sofern von den Geräten unterstützt, auch Zusatzinformationen wie Name des Musikstücks übertragen. Es gibt auch Umwandlungsgeräte wenn ein Audio- oder Videogerät den Cinch-Anschluss hat und das andere den Tos-Link-Anschluss. Bei diesen Umwandlungsgeräten ist beim Kauf aber auf die Richtung zu achten, da solche ein Gerät nur in eine Richtung umwandeln kann.

Der Cinch-Anschluss hat immer 2 Kontakte.
Cinchstecker


S-Video Front  S-Video Schrägansicht
S-Video:
Dient nur zur Videoübertragung und soll eine bessere Bildqualität haben als die Cinch-Version. (Im o. g. Scart-Anschluss kann neben dem einfachen Video auch S-Video übertragen werden. Hierfür müssen beide Geräte dafür konfiguriert werden.)

Es gibt 5 Kontakte. (4 Pins + der Außenring). Der schwarze
Balken leitet nicht, sondern beugt der Verwechselungsgefahr
mit ähnlichen Steckern vor

Beim Anschauen ist dieser Anschluss leicht mit anderen Steckern wie z. B. dem PS/2 Anschluss für Computertastaturen und -mäuse zu verwechseln, da die Größe und der Ring gleich sind. Lediglich die inneren Kontakte sind anders. Dies ist besonders tückisch an Laptops mit Tastatur- und S-Video-Anschluss. Der PS/2- Anschluss wird in der Computerrubrik gezeigt.


Klinkenstecker:
Der klassische "Kopfhörer-Anschluss".
Dieser Adapter zeigt den 3,5mm
Klinkenstecker (links) auf
2 Cinch Kupplungen (rechts).



Es gibt ihn in verschiedenen Größen:
2,5mm (meist an Kleingeräten wie einigen Handys oder MP3-Playern)
3,5mm (an normalen Walkmans oder Soundkarten am Computer sowie Laptops)
6,3mm (an Stereo-Anlagen)
Alle bisherigen Klinkenstecker gibt es in Mono (1 Ring zu sehen) oder Stereo (2 Ringe zu sehen).
6,3 auf 3,5

Adapter 3,5mm Klinenstecker Stereo auf 2x Cinch

Außerdem gibt es bei den Klinkensteckern noch die Version mit 3 Ringen:
Für die Videokamera zum Fernseher


Hier wird aus einer 3,5mm
Klinkenkupplung (rechts)
ein 6,3mm Klinkenstecker (links)


Da die Signale bei den Klinkensteckern gleich sind, gibt es falls nötig, einfache Adapterstecker die lediglich die Größe umwandeln.


Hier wird zusätzlich noch ein Videosignal übertragen.
Häufig verwendet bei Videokameras, um diese z. B. mit einem
Fernseher zu verbinden.
Da hier 4 Kontakte nötig sind, gibt es 3 Ringe


Und es gibt noch die Digitalversion. Hier werden digitale Audiosignale per Lichtleiter übertragen mit dem Tos-Link-Stecker. Da die Signalart identisch ist, gibt es auch Adapterstecker vom optischen Klinkenstecker zum Tos-Link bzw. zurück. Die optischen Klinkenstecker sind daran zu erkennen, dass der größte Teil des Steckers nicht leitend ist, sondern kunststoffartig aussieht. Der Hauptvorteil des Steckers ist, dass er mit dem klassischen analogen Kopfhörerstecker (3,5mm)  kombinierbar ist. So ist an kleinen Geräten nur ein Anschluss nötig, über den wahlweise analog oder digital Audiosignale übertragen werden können.
Im Bild ist der "normale" Tos-Link Stecker zu sehen.
Ganz rechts an der rausstehenden Spitze
 wäre bei der Signalübergragung
ein rotes Licht zu sehen.

Der Tos-Link-Stecker


HDMI und der Aufnahmeschutz

Im Zeitalter von HD-TV ist auch der HDMI-Stecker erfunden worden. Wer auf High-End steht wird sich freuen. Wer aber auf die Freiheit steht Sendungen aufnehmen zu können, Reklame rauszuschneiden oder zu überspringen und die Sendungen auch zu archivieren, wird früher oder später von diesem Anschluss enttäuscht sein. Hiermit können die Sender nämlich (ähnlich wie bei einer PDF-Datei) die Rechte des Zuschauers beschränken. Im ungünstigsten Fall können Sie so noch nicht mal eine Sendung aufnehmen, auch wenn das Gerät dies technisch eigenlich zulassen würde. Aber im Signal des Senders wird das Gerät eben angewiesen, dies nicht zu tun oder auch nach z. B. nach einer Woche selbstständig zu löschen. Durch solche Praktiken werden auch die Nutzer bestraft, die keine Filme im Internet verbreiten, sondern nur die Freiheit möchten, sich zu Hause die Filme und Sendungen dann angucken zu möchten, wenn sie Lust und Zeit haben. Und eben ohne Reklame.




Hier mehrere Anschlüsse auf der Rückseite eines Sat-Receivers:


Die Rückansicht eines Sat-Receivers






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